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Der Chevrolet Volt ist wie sein weitestgehend baugleiches Schwestermodell Opel Ampera von einer Nachbesserungs- beziehungsweise Rückrufaktion betroffen. Grund dafür ist die Lithium-Ionen-Batterie.

Denn im Chevrolet Volt kann sie mehrere Tage nach schweren Unfällen, bei denen das in der Karosseriestruktur integrierte Kühlsystem für den Stromspeicher in Mitleidenschaft gezogen wurde, Brände auslösen. Herausgefunden wurde dies in den gründlichen Crashtests des US-amerikanischen Behörde National Highway Traffic Safety Administration. Privatpersonen kamen bislang nicht zu schaden.

In der Rückrufaktion des Chevrolet Volt werden folgende Modifikationen durchgeführt:

  • Verstärkung eines bestimmten Teils der Volt-Sicherheitsarchitektur, um das Batteriemodul bei heftigen Seitenkollisionen umfangreicher zu schützen
  • Installation eines Sensors im Behälter des Batterie-Kühlsystems, der den Stand der Kühlflüssigkeit überprüft
  • Montage eines Sicherheitsbügels auf dem Batterie-Kühlmittelspeicher, um einer eventuellen Überfüllung mit Kühlmittel vorzubeugen

“Der Volt war von Anfang an ein sicheres Fahrzeug. Wir haben nun besondere Anstrengungen unternommen, damit unsere Kunden selbst Tage und Wochen nach einem schweren Unfall ein gutes Gefühl haben können”, erklärt Mary Barra, Senior Vice President of Global Product Development bei GM.

Jeder Besitzer eines Chevrolet Volt wird persönlich kontaktiert, sobald die Verbesserungen für sein Elektroauto verfügbar sind. Alle Verbesserungen fließen außerdem in den Fertigungsprozess des Volt ein, dessen Produktion in diesem Monat nach den Weihnachtsferien fortgesetzt wird.

Posted by Michael
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